Tag der Städtebauförderung - Ein buntes Fest mit Rundgängen und regem Austausch
Viel Informatives zu aktuellen Bauprojekten, Rundgänge entlang des Sanierungsgebiets Potsdamer Straße, eine Kindershow, Leckereien vom Grill und aus der Backstube sowie stimmungsvolle Klänge – zum Tag der Städtebauförderung verwandelte sich der Platz vor dem Rathaus am 9. Mai von 10 bis 15 Uhr in ein buntes Festgelände. Unter dem Motto "Lebendige Orte, starke Gemeinschaften" stellt die Gemeinde hier ihre aktuellen Bauprojekte vor und war somit das erste Mal an dem Aktionstag dabei. Hauptaugenmerk lag auf den Planungen zum städtebaulich geförderten Projekt „Potsdamer Straße“. Aber auch über die Renaturierungsprojekte Herthasee und Dorfteich, das derzeitige Blühwiesenkonzept, die Sport- und Freizeitstätte „An der Umgehungsbahn“ sowie das neue Feuerwehr-Gerätehaus in Stücken gab es viel zu erfahren. Vor allem die Rundgänge zum Sanierungsgebiet Potsdamer Straße stießen auf großes Interesse. Pünktlich zum ersten Rundgang um 10:30 Uhr fanden sich viele Gäste am Treffpunkt ein, stellten den Projektleitern und der Bürgermeisterin interessiert Fragen und konnten anhand der aktuellsten Visualisierungen einen ersten Eindruck über die zukünftige Gestaltung ihres Ortes erhalten.
Fröhliches Gekicher war während der Kindershow auf dem Richard-Muth-Platz zu hören. Rund 50 Kinder staunten bei Zaubertricks und Lachten über „Vicky Holiday“. Ab 12 Uhr gab es musikalische Unterhaltung vom Akustik-Duo „Street Radio“ mit Kontrabass, Gesang und Gitarre. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Michendorf sorgte für köstliche Bratwürste, die Krippe Heideschlösschen für süße Leckereien und Getränke. Am Stand des Heimatverein Michendorf konnten Gäste viel über das alte Teltomatgelände (heute die apfel-mitte mit dem Richard-Muth-Platz) und die historischen Wurzeln des Ortes erfahren sowie Bowle genießen. Für Erfrischung sorgten die Eisbuben. Außerdem wurde an dem Tag geschminkt, gebastelt und gespielt, so dass auch bei den Jüngsten keine Langeweile aufkommen konnte.
Künstlerisch ging es zudem auf der Malstraße zu. Hier konnte sich jeder ausprobieren und mit Kreide die Potsdamer Straße nach seinen Vorstellungen mitgestalten.
Nur wenige Meter vom Veranstaltungsgelände entfernt, lud „Omas Kalter Hund" (OKH) zum Tag der offenen Tür ein. Die Initiative, die Frauen ab 60 Jahre wieder in Arbeit bringt, produziert im ehemaligen Verwaltungsgebäude in der Potsdamer Straße 33 den traditionellen Kekskuchen sowie ausgefallene Pralinenkreationen. Besuchende konnten einen Blick in die Backstube werfen, an Verkostungen teilnehmen, gemütlich Kaffee trinken und sich austauschen.
Die Gemeinde dankt den teilnehmenden Vereinen und der Krippe Heideschlösschen für ihre Unterstützung und die Verköstigung der Gäste. Erst durch sie ist das Fest so bunt und vielseitig geworden.

Omas kalter Hund, Fotos: Susanne Tockan
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