Essen verbindet: mobile migrantische Küche bot viel Raum für Austausch
Bei einer LEADER-Projektvorstellung entstand der Wunsch, dem Projekt „Midnimo“ des Vereins United Action Women & Girls e.V. auch in Michendorf eine Bühne zu geben. Nach einer Terminverschiebung aufgrund einer Havarie war es am 27. November 2025 nun so weit: Im Rahmen des traditionellen Weihnachtsleuchtens präsentierte sich das Projekt erstmals auf dem Rathausplatz.
Der Termin lag nur wenige Tage nach dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25. November) – einem Anlass, der daran erinnert, wie wichtig Schutz, Sichtbarkeit und Unterstützung für Frauen ist. Gerade migrantische Frauen sind häufig mehrfach belastet und in besonderer Weise gefährdet. Projekte wie Midnimo schaffen deshalb nicht nur Begegnungsräume, sondern stärken Teilhabe, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Sichtbarkeit.
Von 14 bis 20 Uhr war das Midnimo-Mobil vor Ort und ergänzte Bratwurst- und Glühweinstand mit internationalen adventlichen Köstlichkeiten. Drei Köchinnen aus dem Projekt berichteten über ihre Arbeit und boten süßes Gebäck aus der mexikanischen, persischen und indischen Küche sowie zwei Varianten warmer Getränke an.
Die mobile Küche verfolgt das Motto „Essen verbindet“: Migrantische Frauen stellen ihre kulinarischen Traditionen mit regionalen, nachhaltigen und fairen Zutaten vor – ein niedrigschwelliger Weg, miteinander ins Gespräch zu kommen und kulturelle Vielfalt erlebbar zu machen.
Schnell kamen Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsleuchtens ins Gespräch – oft über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen deutschen Weihnachtsbacktraditionen sowie Rezepten aus aller Welt. Das weihnachtliche Ambiente bot einen wunderbaren Rahmen, um kulinarische Vielfalt und kulturellen Austausch miteinander zu verbinden.
Die Gemeinde Michendorf freut sich über die vielen positiven Rückmeldungen und die wertvollen Begegnungen, die an diesem Nachmittag entstanden. Als weltoffene, bunte und tolerante Gemeinde möchten wir unser vielfältiges Leitbild weiter stärken und Projekten mit sozialem und interkulturellem Charakter regelmäßig Raum geben, sich zu präsentieren.
Gefördert wurde die Vorstellung mit Mitteln des Landes Brandenburg im Rahmen „Tolerantes Brandenburg“ und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark aus Mitteln des „Integrationsbudgets“.
Ihre Steffanie Geyer
Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde
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