8. März Internationaler Frauentag
Ein Tag der Anerkennung und des Engagements.
Seit mehr als 100 Jahren wird der Internationale Frauentag gefeiert. Dieser Tag hat seinen Ursprung in der Arbeiterinnenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts und war zunächst eng mit dem Kampf für das Frauenwahlrecht verbunden.
Die Frauen der Arbeiterklasse kämpften auch für bessere Arbeitsbedingungen, gerechtere Löhne und kürzere Arbeitszeiten und setzten sich vehement gegen die damaligen unzumutbaren Arbeits- und Lebensbedingungen ein. Der erste Internationale Frauentag fand am 19. März 1911 statt, bevor er im Jahr 1921 auf den 8. März verlegt wurde.
Heute wird dieser Tag weltweit von Frauen unterschiedlicher politischer Richtungen gefeiert. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf den bereits erzielten Fortschritten in der Gleichstellung, sondern auch auf den Bereichen, in denen nach wie vor Verbesserungen notwendig sind. In Deutschland wird der Internationale Frauentag seit 1993 begangen und umfasst Themen wie Chancengleichheit im Berufsleben, macht aufmerksam auf die Lohnungleichheiten bei gleicher Arbeit oder die Verbesserung der Situation von Migrantinnen sowie den Kampf gegen Gewalt an Frauen, Zwangsprostitution und Frauenhandel.
Der Internationale Frauentag ist ein Tag, der sowohl an die bisherigen Errungenschaften erinnert als auch den dringenden Handlungsbedarf aufzeigt, um die Gleichstellung der Geschlechter weiter voranzutreiben. Er ist eine Plattform für eine vielfältige Frauenbewegen, die den 8. März nutzen, um auf ihre Themen aufmerksam zu machen.
Als erstes deutsches Bundesland hat Berlin im Jahr 2019 den 8. März als gesetzlichen Feiertag festgelegt, in Mecklenburg-Vorpommern gehört der 8. März seit 2023 zu den arbeitsfreien Feiertagen.
„Gemeinsam gegen Sexismus“ – Gemeinde stellt Plakate aus
Anlässlich des Frauentags zeigt die Gemeinde seit dem 5. März 2025 im Rathaus die informative Plakatausstellung des Bündnisses „Gemeinsam gegen Sexismus“.
Sexismus betrifft uns alle – und doch wird nur ungern darüber gesprochen. Die Ausstellung liefert die wichtigsten Zahlen und Fakten zu dem Thema. Manchmal ist Sexismus leicht zu erkennen, oft begegnet er einem jedoch erst auf dem zweiten oder dritten Blick. Er ist Alltag vieler Menschen, in den Medien und in gesellschaftlichen Debatten präsent.
Doch was bedeutet Sexismus eigentlich, was sind die Ursachen und wie erkennen wir ihn? Die Plakate informieren und helfen auch bei der Frage, was jede(r) Einzelne gegen Sexismus tun kann.
Die Ausstellung ist bis 21. März 2025 im Erdgeschoss des Rathauses der Gemeinde Michendorf zu finden.
Ihre Steffanie Geyer
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