Gemeinde Michendorf

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Ortsteil Fresdorf

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alte SchmiedeMit dreihundert Einwohnern ist Fresdorf der kleinste Ortsteil der Gemeinde Michendorf. Er liegt eingebettet in eine Landschaft von Seen, Hügeln und ausgedehnten Wäldern, ein idyllisches Dorf in schöner Landschaft, geprägt vom Seddiner und Fresdorfer See und von Grämnitz-, Krug- und Rauem Berg.
Wie bei vielen märkischen Ortschaften findet sich die erste urkundliche Erwähnung Fresdorfs 1375 im Landbuch Kaiser Karl IV.
Das älteste weltliche Gebäude des Dorfes ist mit über 200 Jahren die Schmiede am Dorfanger. Seit 1993 beherbergt sie ein kleines Weinlokal, die "Weinschmiede".

KircheDie Kirche erhielt im 18. und 19. Jahrhundert ihre heutige Gestalt, errichtet auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Feldsteinkirche.
Von 1993 bis 1995 wurden das Dach erneuert und Wandmalereien im Innern restauriert.
Die 110 Jahre alte Orgel des Potsdamer Orgelbaumeisters Gesell konnte im Jahre 2000 repariert und saniert werden.
Zwei Drittel der entstandenen Ausgaben von 10.000,- DM wurden durch Spenden aufgebracht.
In den Jahren 2002/2003 rekonstruierten die Fresdorfer und Fresdorferinnen in ehrenamtlicher Arbeit die Friedhofsmauer vollständig.

Seit 1927 hat Fresdorf eine eigene Freiwillige Feuerwehr. Zu den Feuerwehrmännern kamen 1983 eine Frauen- und 1987 eine Jugendgruppe hinzu, die sich ebenfalls regelmäßig an den Wettkämpfen der Feuerwehren beteiligen. Auch für das Dorfleben fühlt sich die Feuerwehr verantwortlich.
Nach vierjähriger Pause hat sie 2004 die Organisation des jährlichen Fastnachtsfestes, die sie schon von 1961 bis 1999 übernommen hatte, wieder aufgenommen.

Die aktuelle Entwicklung des Ortsteils ist geprägt von einem eher gemächlichen Wachstum, das den Dorfcharakter erhält.
Manch auswärtige Familie wird von der idyllischen Lage Fresdorfs in günstiger Entfernung zu Potsdam und Berlin angelockt, sich hier anzusiedeln. Die "Alteingesessenen" kommen ihnen freundlich und aufgeschlossen entgegen.

Fresdorf beherbergt wenig Betriebe: Ein Steinmetz und zwei Fuhrunternehmen haben hier ihren Firmensitz. Die Landwirtschaft wird geprägt durch die AGRO Saarmund; mit Spargel, Obst und Gemüse, frischen Eiern oder Gänsen sind aber auch Kleinerzeuger erfolgreich "am Markt".

LandschaftDie idyllische Lage im Naturpark Nuthe-Nieplitz-Niederung machen Fresdorf zum idealen Ausgangs-und Zielpunkt ausgedehnter Wanderungen oder Radtouren.
Die "Fresdorfer Landpension" (www.fresdorfer-landpension.de); bietet Betten zum Übernachten. Mit einheimischer Küche lädt der Gasthof zur "Fresdorfer Heide" ein, die "Weinschmiede" bietet einen guten Tropfen.

Fresdorf hat für jeden Geschmack etwas - Besucher sind herzlich willkommen.

 

Ausbau der A10

Informationen zum achtstreifigen Ausbau der A 10/Berliner Ring zwischen AD Potsdam und AD Nuthetal, zur Verkehrsführung und aktuellen Einschränkungen finden Sie auf der Projektseite der DEGES.

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