Pressemitteilung 18/2019

Nach fast achtjähriger Tätigkeit als Verbandsvorsteher möchte der Michendorfer Bürgermeister Reinhard Mirbach die Funktion des Verbandsvorstehers abgeben und somit den Vorsitz des Verbandes an seine bisherige Stellvertreterin, die Nuthetaler Bürgermeisterin Ute Hustig, übergeben.

In den vergangenen acht Jahren habe ich mich einer Vielzahl an Aufgaben und Herausforderungen gestellt. Neben den großen Themen Altanschließer, Schuldenmanagementfond, Gebührenkalkulation, Trinkwasserverträge mit Potsdam etc. war insbesondere der teilweise heftige Streit zwischen den beiden beteiligten Kommunen Nuthetal und Michendorf sehr belastend. Ich bin unheimlich froh, dass mittlerweile wieder eine konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit der beiden Gemeinden stattfindet.“ informiert Mirbach

Nach der Satzung des WAZV Mittelgraben kann nicht einfach ein Tausch zwischen dem Verbandsvorstehers und seiner Stellvertreterin erfolgen, auch ein Rücktritt von dieser Funktion ist rechtlich nicht möglich. Somit muss formell durch den Verbandsvorsteher ein Abwahlantrag gestellt werden, über den dann die Verbandsversammlung entscheidet. Anschließend wird eine neue Leitung gewählt. Die hierzu notwendigen Verfahrensschritte werden derzeit vorbereitet.

„Der WAZV Mittelgraben ist sehr gut aufgestellt,  steht wirtschaftlich auf gesunden Beinen, verfügt mit der MWA zusammen über kompetente und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist auf die Zukunft bestens vorbereitet. Ich bin überzeugt, dass – auch vor dem Hintergrund der nun anstehenden Neukonstituierung der Verbandsversammlung und der Bürgermeisterwahl in Michendorf – die jetzige Übertragung des Verbandvorstandes an Frau Hustig der richtige Zeitpunkt ist und Kontinuität im Verband sicherstellt.“ betont Mirbach. „Auch die in Michendorf anstehenden großen Herausforderungen, wie beispielsweise Entwicklung des Teltomatgeländes, Schulerweiterungen, Wohnungsbau sowie die Haushaltskonsolidierung, werden von mir in den nächsten Jahren vollen Einsatz und Engagement erfordern“ so Mirbach weiter.